~/projekte/clio · 06/08
Clio – persönlicher KI-Assistent
Mein eigener, Jarvis-artiger KI-Assistent — selbst gebaut, self-hosted, rund um die Uhr erreichbar.
Clio ist ein persönlicher KI-Assistent, den ich selbst von Grund auf zusammengebaut habe. Statt einen fertigen Dienst zu nutzen, wollte ich einen eigenen Assistenten mit eigenem Charakter — und die Daten auf meiner eigenen Infrastruktur behalten. Herausgekommen ist eine Weboberfläche mit einem goldenen Sprach-Kreis plus ein Telegram-Bot fürs Handy. Clio läuft völlig unabhängig 24 Stunden am Tag auf meinem eigenen kleinen Server.
Was Clio kann
- Chatten — flüssige Gespräche mit Streaming-Antworten, mehreren getrennten Chats und dauerhaftem Verlauf
- Bilder & PDF verstehen — einfach hochladen oder senden, Clio schaut sich den Inhalt an
- Sprachnachrichten — gesprochene Nachrichten werden lokal auf dem Server transkribiert, ohne Cloud-Dienst
- Websuche — bei aktuellen Fragen (Wetter, News, Fakten) schaut Clio live im Internet nach
- Projekte — getrennte Arbeitsbereiche mit eigenem Wissen, eigenen Anweisungen und Dateien
- Erinnerungen — einmalig, täglich oder wöchentlich, direkt aufs Handy, mit optionalem Morgen-Update
- Kalender — liest den verbundenen Kalender und nimmt Termine ins Tages-Update auf
- Zentrale — eigenes Admin-Panel für Persönlichkeit, Wissen, Modellwahl und Kosten-Übersicht
Wofür ich es nutze
- Ein eigener Assistent für den Alltag — Fragen, Notizen, schnelle Recherche
- Erinnerungen und ein Morgen-Update direkt aufs Handy per Telegram
- Sprachnachrichten unterwegs diktieren statt tippen
- Alles auf eigener Infrastruktur, ohne fremden Cloud-Dienst dazwischen
Wie es funktioniert
Vereinfacht erklärt:
- Ein Python-Server (FastAPI) nimmt die Nachrichten entgegen und streamt die Antworten live
- Als KI-Modell hängt Clio über die offizielle API an Anthropics Claude, inklusive Werkzeug-Nutzung (z.B. Websuche)
- Sprachnachrichten werden lokal auf dem Server in Text umgewandelt (faster-whisper) — datenschutzfreundlich
- Chats, Wissen, Projekte und Erinnerungen liegen in einer SQLite-Datenbank
- Ein Telegram-Bot ist die zweite Schnittstelle fürs Handy, der Kalender kommt über ICS rein
- Alles läuft als systemd-Dienst mit Autostart auf meinem eigenen Linux-Server
Wie es entstanden ist
- Aus Neugier gestartet — ich wollte wissen, ob ich mir einen eigenen „Jarvis" bauen kann statt einen fertigen Dienst zu nutzen
- Angefangen mit einem simplen Chat, dann Stück für Stück erweitert: Bilder & PDF, Sprache, Websuche, Erinnerungen, Kalender
- Viel mit KI-Tools und Try-and-Error gebaut — Entscheidungen und Tests bleiben bei mir
- Gelernt: Streaming sauber hinbekommen, lokale Spracherkennung einbinden und einen Server absichern (HTTPS, Passwortschutz, Brute-Force-Schutz, Firewall)
Häufige Fragen
- Wo läuft das? Auf meinem eigenen kleinen Linux-Server (VPS) — nicht öffentlich zum Ausprobieren.
- Welches KI-Modell steckt dahinter? Anthropics Claude, angebunden über die offizielle API.
- Was ist mit den Daten? Chats und alles andere liegen auf meiner eigenen Infrastruktur; Sprachnachrichten werden lokal transkribiert.
- Warum selbst bauen statt fertigen Dienst nutzen? Aus Interesse an der Technik — und um einen Assistenten mit eigenem Charakter und voller Datenhoheit zu haben.
Live · läuft rund um die Uhr · wird laufend erweitert